Veranstaltungen und Medienecho anlässlich des 100. Geburtstages
von Liselotte Welskopf-Henrich

Am 15. September 2001 wäre Liselotte Welskopf-Henrich 100 Jahre alt geworden.
In diesem Zusammenhang erschienen und erscheinen Medienbeiträge und es finden Veranstaltungen statt
(in chronologischer Reihenfolge, das Neuste unten):

  1. Artikel von Thomas Kramer im Humboldt-Spektrum 1/2001, S. 18 - 25: 
    " Tokei-ihto vs. Winnetou? Liselotte Welskopf-Henrichs Roman 'Die Söhne der Großen Bärin' ".

  2. Der Berliner Senat erkennt im August 2001 ihre Ruhestätte als Ehrengrab des Landes Berlin an.

  3. Feature von Thomas Grasberger über Liselotte Welskopf-Henrich im Bayerischen Rundfunk (Bayern 2) am 19. August 2001 von 12.05 bis 13.00 Uhr.

  4. Meldung im "Magazin" Nr. 9/2001 auf S. 10.
    Allerdings war Elisabeth-Charlotte Welskopf (so ihr Autorenname in der Wissenschaft)  selbstverständlich nicht überhaupt das erste, sondern das erste weibliche Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin.
  5. Notiz in "RotFuchs" (Berlin), August 2001, S. 19, von "W.M.",
    dazu ein Leserbrief von Rudolf Welskopf (pdf-Datei)
  6. Beitrag im mdr-TV-Kulturmagazin "artour" am 13.09.2001:
    "
    'Die Mutter' der Großen Bärin - 100. Geburtstag von Liselotte Welskopf - Henrich
    Ein sicheres Zeichen für einen Mythos ist es, wenn der Name hinter der Erscheinung verschwindet. "Die Söhne der Großen Bärin" ist ein so bekannter Film, dass der Name der Frau, die sich diese Geschichte ausgedacht und in sechs dicken Bänden erzählt hat, kaum noch geläufig ist.
    Bei denen, die Indianerbücher konsumieren, ist sie aber immer noch Kult: Liselotte Welskopf - Henrich. Ihr 100. Geburtstag am 15. 09. 2001 ist für 'artour' Anlaß, an das Leben dieser vielseitigen Frau - als Altertumswissenschaftlerin genauso erfolgreich wie als Buchautorin - zu erinnern..."
  7. Artikel von Marko Martin im Rheinischen Merkur Nr. 37 v. 14.09.2001 "GROSSES INDIANER-EHRENWORT / Zum hundertsten Geburtstag von Liselotte Welskopf-Henrich. Rothäute aus Ostberlin" - "Ihre real-existierenden Indianerbücher rührten die Herzen der jungen Pioniere. Ihr Leben mit Marx und Manitu beeindruckt noch heute."
  8. Artikel von Christel Berger in "Neues Deutschland" vom 15.09.2001: 
    " 'Schutzschale der Dakota'
    - Zum 100. Geburtstag von Liselotte Welskopf-Henrich" 
  9. Alternative Bibliothek Hellersdorf:
    Liselotte Welskopf-Henrich - Matinee anlässlich ihres 100. Geburtstages mit Dr. Rudolf Welskopf
    Am 16.09.2001 in der "Kiste", Heidenauer Strasse 10 (am U-Bhf. Hellersdorf)
    www.ab-hellersdorf.de
  10. Porträt in "antifa" (Berlin) 9/2001, S. 34 von Benjamin S. Mann. 
    dazu ein Leserbrief von Rudolf Welskopf  (pdf-Datei)

  11. Beitrag von Helga Köpstein in "Das StadtMagazin Berlin SüdOst" 9/01, S. 102: 
    "Eine Treptowerin mit 'Indianerblut'. Liselotte Welskopf-Henrich um 100. Geburtstag.
    www.stadtmagazin-suedost.de/archiv/magazin/09/magazin4.htm 

  12. Bund der Antifaschisten Treptow e.V.: Zum 100. Geburtstag von Liselotte Welskopf-Henrich - 
    Dr. Rudolf Welskopf las aus dem autobiographischen Roman "Jan und Jutta" und erzählte aus dem Leben seiner Mutter. Am 17.10.2001 in der Begegnungsstätte PRO, Kiefholzstrasse 275, 12437 Berlin.
    www.bda-treptow.de und www.begegnungsstätte-pro.de

  13. Gesprächskreis Geschichte der Berliner Universitäten, Vorträge und Diskussionen
    Thema: "Liselotte Welskopf-Heinrich - Universitätslehrerin und Gelehrte" am 17. Oktober 2001
    Referent: Prof. Dr. sc. phil. Armin Jähne.

  14. Kurzvortrag von Armin Jähne zur Würdigung von Liselotte Welskopf (15.9.1901-16.6.1979) auf der Tagung der Klasse Sozial- und Geisteswissenschaften der Leibniz-Sozietät, Berlin, am 18. Oktober 2001.

  15. Buchveröffentlichung: Uli Otto & Till Otto: “Auf den Spuren der Söhne der Großen Bärin” Untersuchung zum historischen und kulturgeschichtlichen Hintergrund der Jugendbücher „Die Söhne der Großen Bärin“ von Liselotte Welskopf-Henrich. (mit zahlreichen historischen Bildern, Karten, Gemälden). 
    www.druliotto.de/Grosse_Barin/grosse_barin.html  

  16. Viertes Zeitzeugengespräch "Engel des KZ Lichterfelde". Eine Veranstaltung der Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. am 27. November 2001 im Alten Rathaus Lichterfelde, Goethestraße 9-11, 12207 Berlin. Lesung aus dem Roman "Jan und Jutta" und Gespräch zu Ehren des 100. Geburtstages von Liselotte Welskopf-Henrich.

  17. Die Ausstellung "KZ-Aussenlager Licherfelde" wurde von Februar bis Mai 2002 im Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung, Lippstädter Straße 9-11, 12207 Berlin (Steglitz-Reinickendorf) gezeigt.  
    Diese von der Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde e.V. gestaltete Ausstellung gedenkt u.a. der Hilfe, die Liselotte Henrich Häftlingen zukommen ließ, und der erfolgreichen Flucht von August Rudolf Welskopf, der von ihr bis Kriegsende versteckt wurde. 

  18. Artikel "Er war wie ein Inka, dessen Wort viel galt" von Uwe Ruprecht in "Neues Deutschland" vom 21.02.2002 (LÄNDERsache) zum Gedenken an den Widerstandskämpfer August Rudolf Welskopf, den Ehemann von Liselotte Welskopf-Henrich, der am 26.08.2002 einhundert Jahre alt geworden wäre. Siehe auch: Erinnerungsabend an August Rudolf Welskopf in Buxtehude.

  19. Das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt fördert das Projekt einer wissenschaftlichen Biographie von Elisabeth-Charlotte Welskopf. Vom 21.-23. November 2002 fand an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine wissenschaftliche Konferenz statt:
    "Die Alte Geschichte in der DDR und die Bedeutung von Elisabeth-Charlotte Welskopf".
    Leiter des Projektes ist Herr Prof. Dr. Andreas Mehl, Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Martin-Luther-Universität in Halle. Bearbeiterin ist Frau PD Dr. Isolde Stark (Email: stark@altertum.uni-halle.de )

  20. Themenabend: Liselotte Welskopf-Henrich und "Die Söhne der großen Bärin" am 20.11.2002 ab 20 Uhr
    mit dem Film "Die Söhne der großen Bärin" sowie interessanten Informationen zu Frau Liselotte Welskopf-Henrich, ihrem Leben, ihren Büchern und über den Filmklassiker. U.a. mit Dr. Rudolf Welskopf (Sohn der Schriftstellerin), Dr. Thomas Kramer (Germanist) und Dr. Isolde Stark (Althistorikerin).
    Eine Gemeinschaftsaktion der Martin-Luther-Universität Halle, Fachbereich Kunst-, Orient- und Altertumswissenschaften und CinemaxX Halle-Charlottencenter

  21. In der Ausstellung "Frauen, die Geschichte mach(t)en - POLITEIA - Die deutsche Geschichte nach 1945 aus Frauensicht", die u.a. vom 7. Mai bis zum 6. Juni 2003 im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte gezeigt wird, wird auch Liselotte Welskopf-Henrich gewürdigt. 
    Link zum "POLITEIA"-Projekt.

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