Biografisches

Daten aus ihrem Leben

1901 15.09. Elisabeth Charlotte Henrich wird in München geboren
Vater: Rudolf Henrich, Rechtsanwalt
Mutter: Marie, geb. Bernbeck, Hausfrau

1907 Umzug der Familie nach Stuttgart, Schulbesuch

1913 Umzug der Familie nach Berlin, Besuch des Lyzeums

1921 Abitur an der Staatlichen Augustaschule, Berlin 

1921-25 Studium der Ökonomie, Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin

1925 Promotion zum Dr. phil. an der Humboldt-Universität zu Berlin

1925-27 Angestellte im Warenhaus Neustädtische Kirchstraße, Berlin

1926 Vater gestorben

1927-28 Angestellte an der Sozialen Frauenschule Berlin-Charlottenburg

1928-45 Angestellte beim Statistischen Reichsamt, Berlin

1938-45 Hilfe für verfolgte Juden

1944 Verhör bei der Gestapo

1943-45 Hilfe für KZ-Häftlinge

1944-45 Fluchthilfe aus dem KZ für Rudolf Welskopf, Versteck

1945-46 Hauptreferent im Bezirksamt Charlottenburg

1946 Eheschließung mit Rudolf Welskopf in Berlin

1946 Eintritt in die KPD

1946-47 Handlungsbevollmächtigte der Baustoff-Beschaffungs-GmbH (Kommunalbetrieb)

1947-49 Geschäftsführerin der Baustoff-Ost GmbH

1948 Geburt des Sohnes Rudolf

1949-52 Aspirantin an der Humboldt-Universität

1952-59 Dozentin ebenda

1951 Erstveröffentlichung der „Söhne der großen Bärin“; 1. Preis für Jugendliteratur der DDR 

1953 Erstveröffentlichung des autobiografischen Romans „Jan und Jutta“, in dem u.a. die KZ-Haft und Flucht von Rudolf Welskopf authentisch geschildert werden.

1959 Habilitation über „Probleme der Musse im alten Hellas“

1960-61 Professorin für Alte Geschichte an der Humboldt-Universität

1964 Aufnahme als ordentliches Mitglied in die Deutsche Akademie der Wissenschaften

1961-68 Kommissarische Leitung der Abt. Alte Geschichte an der Humboldt-Universität

1963-74 Reisen nach Kanada und in die USA. Von Dakota-Indianern erhält sie den Ehrennamen „Lakota-Tashina“ (Schutzdecke der Dakota).

1979 16.06. verstorben in Garmisch-Partenkirchen

(Angaben nach Rudolf Welskopf)