Das Blut des Adlers

Schutzumschläge

Der Stoff um Die Söhne der Großen Bärin hat Liselotte Welskopf-Henrich Zeit ihres Lebens nicht mehr losgelassen. Zwischen 1963 und 1974 reiste sie mehrfach nach Kanada und in die USA, lernte dort unter anderen John Okute Sica kennen und Aktivisten des American Indian Movement wie Dennis Banks und Russell Means. Dies veranlasste sie, die Geschichte mit den Nachkommen der Bärensöhne fortzusetzen. Ab 1966 erschienen die Bände der Pentalogie Das Blut des Adlers, beginnend mit Nacht in der Prärie. Den Aufstand der Lakota bei Wounded Knee im Jahr 1973 beschrieb sie im abschließenden fünften Band Das helle Gesicht.

Das Blut des Adlers« ist das literarische Hauptwerk und Vermächtnis Liselotte Welskopf-Henrichs. Die Autorin hat mit dieser Pentalogie etwas Einzigartiges geschaffen. Ihre fesselnde Darstellung der Zustände auf den großen Indianerreservationen im South Dakota der 1960er und 70er Jahre, die 1973 zum Aufstand von Wounded Knee führten, sucht nicht nur in der deutschsprachigen Literatur sondern weltweit ihresgleichen und vermittelt ein authentisches Gefühl für die karge Prärielandschaft und ihre Bewohner. Den Leser erwarten über 2200 Seiten voller Abenteuer, Spannung, Wissen und Hintergrundinformationen zu den Büchern. Mit diesem Werk führte Liselotte Welskopf-Henrich »Die Söhne der Großen Bärin« ins 20. Jahrhundert.

Quelle: Palisander Verlag
  • Die Pentalogie
    • Nacht über der Prärie
    • Licht über weißen Felsen
    • Stein mit Hörnern
    • Der siebenstufige Berg
    • Das helle Gesicht

NZ, 05.09.2020