Das Blut des Adlers – Band 2


- Roman
- 456 Seiten, Hardcover
- überarbeitete und ergänzte Neuausgabe
- ISBN: 978-3-938305-53-9
- 22,90 €
Wakiya-knaskiya Byron Bighorn, ein fünfjähriger Junge, lebt mit seiner Mutter und seinen jüngeren Geschwistern in größter Prärieeinsamkeit und bitterer Armut. Doch diese Einsamkeit schenkt ihm Ruhe und Visionen. Als er die Schule besuchen muss, zerbricht die karge Idylle. Immer häufiger leidet er an epileptischen Anfällen. Bald nach einem verheerenden Präriefeuer, das die Familie nur dank der Hilfe Joe Kings knapp überlebt, wird Wakiya Joe und Queenie Kings Pflegesohn.
Joe King will eine Schulranch einrichten, aber ein weißer Rancher will das Land pachten und findet dabei auch Unterstützung bei einflussreichen Stammesmitgliedern. In dieser Situation entschließt sich Queenie, ein Angebot, an die Kunstschule von Santa Fe zurückzukehren, anzunehmen, was Joe als Verrat empfindet. Er verstößt seine Frau. Intrigen bringen Joe King unter Mordverdacht in Untersuchungshaft und vor Gericht. Ein entfernter Verwandter Wakiyas, Sidney Bighorn, Karrierist und erbitterter Feind Joe Kings, ist Staatsanwalt in dem Mordprozess und will den gesetzlich sanktionierten Tod seines Gegners mit allen Mitteln erzwingen.
Der folgende Text gibt den Inhalt und die Geschichte detaillierter wieder, dies ist keine Rezension im üblichen Sinne. Hier geht es um die Details des Romans und die schriftstellerische Arbeit der Liselotte Welskopf-Henrich. 1
In Bearbeitung…
➡️ Die verwendeten Begriffe aus der Lakota-Sprache sind im Glossar erläutert. Bei der Bärenbande handelt es sich um Oglala Lakota, bei der Gruppe im Zirkus um Santee-Dakota. Beide gehören zu den „Sieben Ratsfeuern“, den OČHÉTHI ŠAKÓWIŊ, die oft „Sioux“ genannt werden, eine Bezeichnung, die aus dem Französischen kommt.
UR, NZ – 01.10.2026