Das Blut des Adlers – Band 1 (BdA 1)


- Roman
- 504 Seiten
- überarbeitete und ergänzte Neuauflage
- ISBN: 978-3-938305-52-2
- 24,90 €
Eine Reservation in South Dakota Mitte der 1960er Jahre. Die weiße Verwaltung regiert unumschränkt über die größtenteils in tiefer Armut lebenden Reservationsindianer. Viele von ihnen haben ihre Selbstachtung längst verloren und sind dem auf Indianerland verbotenen Alkohol verfallen.
Ein junger Indianer, Joe Inya-he-yukan King, der mit 16 Jahren wegen vorgeblichen Diebstahls ins Gefängnis gekommen war und anschließend Mitglied einer Gang wurde, beschließt, mit den Gangstern zu brechen, auf die Reservation zurückzukehren und dort eine Ranch aufzuziehen. Der Bruch mit den Gangs bringt ihn immer wieder in Lebensgefahr; er muss töten, um zu überleben. Sein selbstbewusstes Auftreten gegenüber den weißen Behörden und gegenüber seinen Stammesgenossen trägt ihm Hass, aber auch Achtung ein.
Eine junge, hochbegabte Künstlerin des Stammes, Queenie Tashina, wird seine Frau. Erste Erfolge als Rancher und spektakuläre Rodeosiege führen Joe King Verbündete zu in seinem Kampf gegen die erstarrten Verhältnisse. Ein hoffnungsvoller Neubeginn, der immer wieder von tödlichen Gefahren überschattet ist.
Der folgende Text gibt den Inhalt und die Geschichte detaillierter wieder, dies ist keine Rezension im üblichen Sinne. Hier geht es um die Details des Romans und die schriftstellerische Arbeit der Liselotte Welskopf-Henrich. 1
In Bearbeitung…
⏺️ Die verwendeten Begriffe aus der Lakota-Sprache sind im Glossar erläutert. Bei der Bärenbande handelt es sich um Oglala Lakota, bei der Gruppe im Zirkus um Santee-Dakota. Beide gehören zu den „Sieben Ratsfeuern“, den OČHÉTHI ŠAKÓWIŊ, die oft „Sioux“ genannt werden, eine Bezeichnung, die aus dem Französischen kommt.
UR – NZ, 01.10.2026