Das Blut des Adlers – Band 5


- Roman
- Mit der Erzählung Ité-ská-wí von John Okute Sica
- 528 Seiten, Hardcover
- überarbeitete und ergänzte Neuausgabe
- ISBN: 978-3-938305-56-0
- 2. Auflage 2024
- 22,90 €
Auf der Reservation herrschen Bürgerkriegsverhältnisse. Der gewählte Häuptling des Stammes entpuppt sich als »Killer-Chief«, der die eigenen Interessen und die der Indianerbehörde rücksichtslos durchsetzt; wer sich gegen ihn stellt, läuft Gefahr, ermordet zu werden. Doch der Widerstand lässt sich auch mit Blut nicht ersticken. Es kommt zum offenen Aufstand. Inmitten des Geschehens steht ein Indianermädchen, das in den Slums von Chicago aufgewachsen ist und mit ihrem Bruder, einem ehemaligen Gang-Mitglied, auf die Reservation gekommen ist: Ite-ska-wih, Helles Gesicht. Der abschließende Band der Pentalogie »Das Blut des Adlers« stellt eine authentische Darstellung des Aufstands von Wounded Knee im Jahr 1973 dar.
Der folgende Text gibt den Inhalt und die Geschichte detaillierter wieder, dies ist keine Rezension im üblichen Sinne. Hier geht es um die Details des Romans und die schriftstellerische Arbeit der Liselotte Welskopf-Henrich. 1
In Bearbeitung…
➡️ Die verwendeten Begriffe aus der Lakota-Sprache sind im Glossar erläutert. Bei der Bärenbande handelt es sich um Oglala Lakota, bei der Gruppe im Zirkus um Santee-Dakota. Beide gehören zu den „Sieben Ratsfeuern“, den OČHÉTHI ŠAKÓWIŊ, die oft „Sioux“ genannt werden, eine Bezeichnung, die aus dem Französischen kommt.
UR, NZ – 01.10.2026