Der junge Häuptling (Bärensöhne 5)

Harka trägt nun den Kriegernamen Tokei-ihto und ist Kriegshäuptling der Bärenbande. Er weiß, dass er seine Anerkennung im Stamm täglich neu erkämpfen muss, dass er keinen Augenblick in seiner Kraft und seiner Aufmerksamkeit nachlassen darf. Der Aufstand der Dakota weitet sich aus. Im Vertrauen auf das Wort der Militärs geht Tokei-ihto als Unterhändler ins Fort Weiterlesen…

Otto, Uli: Abschließende Bewertung der indigenen Literatur von LWH – LWH 6

Mag die hohe Zeit der deutschen Indianerliteratur für junge Leute im Augenblick auch vorbei sein, so lässt sich abschließend insgesamt feststellen, dass Liselotte Welskopf-Henrichs Indianer-Epen, gut und spannend geschrieben, hier eine Sonderstellung einnehmen, zumal sie gerade auch unter ethnologischen, anthropologischen und historischen Gesichtspunkten auch heute noch durchaus lesenswert sind. Die Bücher weisen eine hohe „historische Weiterlesen…

Red Power from East (and West) Germany

Eine Historikerin wie Elisabeth Charlotte Welskopf hat, das zeigen ihre wissenschaftlichen Publikationen, Kontakte in viele Länder der Welt aufgebaut, nicht nur in solche, in denen eine marxistische Geschichtsforschung vorherrschte oder die alleinige war. Ihre belletristischen Romanreihen → Die Söhne der großen Bärin und → Das Blut des Adlers sind selten Gegenstand wissenschaftlicher Abhandlungen geworden. Eine Weiterlesen…

Heimkehr zu den Dakota (Bärensöhne 4)

Harka und sein Vater Mattotaupa arbeiten beim Bau der Union-Pacific-Bahn als Scouts. Sie müssen die Erbauer der Bahn schützen und gegen ihren eigenen Stamm kämpfen. Misstrauen entsteht – zuletzt auch zwischen Harka und seinem Vater. Mattotaupa wird ermordet. Für Harka gibt es nur noch eines: Zurück zu den Dakota. Doch der Stammeszauberer Hawandschita will den Weiterlesen…

Top und Harry – Die Entstehung eines Buches

Die Geschichte der „Bärensöhne“ wurde, wie bereits beschrieben, ursprünglich in einem Band im Jahre 1951 im Altberliner Verlag Lucie Groszer herausgegeben. Elf Jahre später erschien im gleichen Verlag die Vorgeschichte mit dem Band Harka, der damit den Auftakt der damals dreibändigen Ausgabe bildete.

Die Höhle in den Schwarzen Bergen (Bärensöhne 3)

Harka, der junge Dakota, wächst als Begleiter seines verbannten Vaters heran. Beide leben als Gäste bei den Schwarzfuß-Indianern. Dort erlebt Harka die Gefangennahme eines Häuptlings seines eigenen Stammes. Zum ersten Mal in seinem Leben fragt er sich, weshalb Indianer gegen Indianer kämpfen. Aus der Zuflucht bei den Schwarzfüßen werden Harka und Mattotaupa durch die Machenschaften Weiterlesen…

Kath in der Prärie (Kurzgeschichte)

Ein Mädchen auf dem Weg inmitten von Rauhreitern, Scouts und Soldaten in der Prärie. Eine Munitionskolonne soll in das Fort am Niobrara gebracht werden. Dort möchte Kath ihren Vater treffen, einen älterern weißhaarigen Major der US-Armee mit Namen Smith. Mit dabei ist ein Leutnant Roach, der als Verlobter des Mädchens gilt, welches bisher von ihrer Weiterlesen…

Drei Wassertropfen (Kinderbuch)

Hüdor, Akwa und Oo heißen die drei Wassertropfen mit denen Liselotte Welskopf Henrich im Jahr 1954 ihren jungen Lesern den Kreislauf des Wassers erklärte. Das seien merkwürdige Namen, doch erst sollten die Kinder die Geschichte lesen, woher die Namen kommen, wolle sie am Ende erklären. Zwölf Abenteuer erleben die drei Freunde in dem schmalen bunt Weiterlesen…

Der Weg in die Verbannung (Bärensöhne 2)

Harka ist seinem Vater, dem einstigen Häuptling der Bärenbande, heimlich in die Verbannung gefolgt. Vater und Sohn kämpfen nun in der Prärie und im Dickicht des Waldes ums Überleben. Sie wissen, dass sie nur im Sommer auf sich allein gestellt in der Wildnis existieren können. Für einige Monate suchen sie Schutz in den Städten der Weiterlesen…

Der Steinknabe

Großeltern erzählen Märchen. Ein indianisches Märchen erzählt Untschida, das Großmüttcherchen, den Kindern Mattotaupas in Die Söhne der Großen Bärin. Mehrfach wird die Geschichte im Roman erwähnt. Ähnliches kommt in Das Blut des Adlers vor. Liselotte Welskopf- Henrich hat das Märchen erstmals 1952 in einem separaten Kinderbuch erzählt. Kindergeschichten erfand sie für ihren Sohn Rudolf, der Weiterlesen…